Vier Jahrhunderte - ein Streichorchester
17.08.2010 - HOFHEIM
Konzert der Sinfonietta Hofheim
(red) - Vier Komponisten, vier Werke, vier Jahrhunderte - die Sinfonietta Hofheim versucht auch in ihrem nächsten Konzert, abwechslungsreiche Musik zu bieten. Schon oft hat sie sich in stilistisches Neuland gewagt. Von moderierten Gesprächskonzerten bis hin zum Crossover: „Highway to Hell“ oder schottische Musik für Streicher und Dudelsack. Der Dirigent Berthold Mann-Vetter steht für symphonische Konzepte abseits der ausgetretenen Pfade.
Diesmal ist es ein selten gespieltes Konzert von Telemann für Querflöte und Blockflöte, das die Zuhörer aufgrund seiner Vitalität begeistern wird. Solistinnen sind die beiden Hofheimer Flötistinnen Betty Nieswandt und Monika Vetter. Die Musik zu Shakespeares „Sommernachtstraum“ von Henry Purcell passt gut zur Jahreszeit. Schwebende Leichtigkeit und ein ironischer Tonfall, darin war Purcell ein Meister. Aber auch Benjamin Britten, dessen „Simple Symphonie“ das Konzert beschließen wird, war ein Meister von Humor und Ironie. Beides wird man der Musik unschwer anhören. So darf man auf einen äußerst vergnüglichen Abend gespannt sein.
Das Konzert findet am Sonntag, 22. August um 17 Uhr in der Kirche St. Bonifatius Hofheim, Hermann-Löns-Straße 26, statt. Karten gibt es für zehn/sechs Euro in den Buchhandlungen Tolksdorf und Am Alten Rathaus, sowie für zwölf/sechs Euro an der Abendkasse.